Montag, 28. Oktober 2013

Hong-Kong


Schlag auf Schlag geht es weiter mit meiner Reiseberichterstattung, denn obwohl ich die Blogs kurz hintereinander veröffentliche, liegen dazwischen leider 2 Wochen die ich in Shanghai verbracht habe. Die beiden Wochen waren allerdings recht unspektakulär, deshalb hier die Wochen im Zeitraffer
Mit dem Kurs Socio Economic Development haben wir am Montag die Shanghai Expo besucht. Im Vorfeld dachten wir eigentlich wir würden das 2010 Expo Gelände besuchen auf dem immer noch vereinzelte Gebäude zu  besuchen sind. Zu unserer Überraschung ging es aber in ein Museum, dass die Stadtentwicklung Shanghais darstellt. In den vergangenen Jahrzehnten, insbesondere seit der Öffnungspolitik 1978, hat sich Shanghai unglaublich schnell entwickelt und entwickelt sich immer noch weiter. Neulich bin ich verrückterweise von der Uni zu Fuß nach Hause gegangen und bin an einem traditionellen Viertel vorbeigekommen, dass derzeit abgerissen wird um neuen Hochhauskomplexen zu weichen.

Unser Kurs - Socio Economic Development in China


Außerdem haben wir mit dem Kurs Interlectual Property Rights eine Unternehmensberatung besucht. Der Dozent hat extra einen Reisebus organisiert, der uns von der Uni zu der Firma gebracht hat. Die Fahrt dauert ca. 6 Minuten, von denen wir gefühlt die Hälfte im Stau standen. Zu Fuß wären wir vermutlich schneller dagewesen. Naja, der Firmenvortrag war eigentlich auch zum Vergessen. Zum einen weil er auf Chinesisch war und die Übersetzerin 5 Minuten chinesischen Vortrag weniger als 1 Minute auf Englisch gekürzt hat, und zum anderen, weil es inhaltlich um die Bewertung von Vermögen (Sachanlagen als auch Immaterielle Vermögensgegenstände) ging. Der größte Erfolg war, dass wir am Mittwoch endlich unsere Resident Permint for Foreigner Living in China erhalten haben. Damit dürfen wir das Land so oft verlassen und wieder einreisen wie wir wollen. Wir haben uns gefreut, als hätten wir eine Greencard für die USA erhalten, weil die ganzen Formalitäten recht zeitaufwendig und stressig waren.

Ablfug Hong-Kong

Mit Permit in der Tasche ging es am vergangenen Donnerstag um 16:25 Uhr mit Flug HO 1992 direkt nach Hong-Kong. Entschuldigt bitte die verschiedenen Schreibweisen für Hong-Kong im Blog, aber es gibt den Namen wirklich in allen denkbaren Schreibweisen (Hongkong, Hong-Kong, Hong Kong, Hong kong etc.) Im Flieger habe ich endlich mal einen Blick in den Reisführer geworfen und gelernt, dass die Stadt Hong-Kong aus mehreren großen und kleinen Inseln besteht. Hong-Kong ist eine davon, daneben gibt es noch Lantau und Kowloon. Nachdem was ich im Vorfeld über Hong-Kong gehört habe, war die Vorfreude riesig und ich sollte auch nicht enttäuscht werden. In Hong-Kong angekommen haben wir (Anna) uns (sich) am Flughafen fix eine Sim-Karte gekauft, weil die chinesische China Unicom Karte natürlich nicht funktioniert. Vom Flughafen ging es dann mit dem Bus zum Hostel, welches im Reiseführer als „Palast der Armen“ beschrieben wird. Der Namen war leider auch Programm, aber zum Glück oder leider haben wir das erst gelesen, nachdem wir das Hostel schon gebucht hatte. Das Golden Island Guesthouse hat seine goldenen Zeiten schon seit ein paar Jahren hinter sich. Die 30 Gästezimmer befinden sich verteilt im 12 stöckigen Alhamra Building direkt an der Nathan Road, welche als eine der schönsten Flaniermeilen Hong-Kongs beschrieben wird. Die Zimmer sind sehr klein aber zweckmäßig ausgestattet und haben wenigsten eine eigene Nasszelle. Ja genau – Zelle trifft es ganz gut. Über der Toilette hängt der Duschkopf und das Waschbecken ist so platzsparend in eine Ecke gebaut, das die Benutzung sehr schwer fällt. Nichts desto trotz ist so wenigsten sichergestellt, dass wir nicht mehr Zeit als nötig im Hostel verbringen. Am Abend sind wir dann noch zum berühmten Viktoria Peak von wo aus meinen eine atemberaubenden Blick über die Insel Hong-Kong, als auch die Nachbarinsel Kowloon hat. Die rund 400 Höhenmeter haben wir mit einem traditionellen Cable Car zurückgelegt.   Der Abend hat dann noch mit einem persönlichen Highlight geendet, denn ich habe zum ersten Mal Sushi gegessen. Es war auch nicht das letzte Mal denke ich, weil es doch sehr lecker war. Ich vermute aber, dass es in Deutschland wesentlich teurer ist als hier (ca. 1.30 EUR für 8 Rollen).

Hong-Kong 
Hong-Kong










Lantau & Big Buddha
Am zweiten Tag sind wir morgens mit der Metro zur Central Station gefahren. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass öffentliche Verkehrsmittel – wie alles in Hong-Kong – wesentlich teurer sind als in Shanghai bzw. in Peking. Eine Fahrt kostet hier mindestens 9 Hong-Kong Dollar (HKD) was umgerechnet 0,80 EUR entspricht (Shanghai = 0,40 EUR; Peking = 0,30 EUR). Deshalb versuchen wir jetzt so viel wie möglich mit anderen Verkehrsmitteln zu  machen wie beispielsweise der Fähre. Alternativ kauft man auch einfach die vergünstigten Tickets für Rentner oder Kinder unter 11, die Kosten dann nur die Hälfte und Kontrollen gibt es eh keine ;) Von der Central Station sind wir mit First Ferry nach Miu Wo auf Lantau gefahren. Die Fahrt hat ungefähr 40 Minuten gedauert und nur 14 HKD gekostet. Dort angekommen haben wir das hervorragende Wetter genutzt (30°C) um ein paar Stunden am Strand zu liegen und schwimmen zu gehen. Während wir in Shanghai langsam Jacken und Pullis auspacken müssen, war es ein wunderbar hier noch einmal die Sonne genießen zu können. 
Fährfahrt nach Lantau
Endlich am Strand










Gegen Mittag sind wir dann mit dem Bus zum Big Buddha gefahren. Die Fahrt hat erneut rund 35 Minuten gedauert, wovon jede atemberaubend war. Der Bus ist größtenteils entlang der Küste gefahren und immer wieder Berge hoch und runter bis es schlussendlich auf 930 Meter hoch ging. Unterwegs habe ich menschenleere Strände gesehen, deren Felsformationen mich an Mahé erinnert haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich naher Zukunft nochmal so schöne Strandabschnitte sehen werde, wie damals. Am Big Buddha angekommen war auf den ersten Blick alles wie immer – Touristen, Touristen, Touristen und ein frisch renoviertes altertümliches Dorf. Doch irgendwie war es nicht so wie sonst. Die Menschen hier sind weniger aufgeregt, hektisch und laut. Wobei das auch daran gelegen haben kann, dass dort viele ausländische Touristen waren und weniger chinesische. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück zur Fähre und mit selbiger bei Sonnenuntergang zurück nach Hong-Kong. Am Abend sind wir dann noch etwas an der Uferpromenade entlang geschlendert und dann doch recht früh zurück ins Hostel.


Big Buddha
Big Buddha II
Big Buddha III










Sightseeing & Stanley 
Tag drei haben wir ganz gemütlich bei Starbucks begonnen und dabei unsere genaue Sightseeing Tour durch den Ursprung Hongkongs geplant. Also eigentlich hat Anna alles geplant und ich habe die 20 Minuten free WiFi genutzt. Es ging vorbei an einigen sehr interessanten Läden, die bekannt für ihre Gewürze, Heilmittel und allerlei andere nicht identifizierbare Dinge sind. Außerdem haben wir die Ahnenhalle des Viertels besucht, einem buddhistischen Ort an dem der Toten gedacht wird, ohne dass ihre sterblichen Überreste tatsächlich dort sind. Nächster Halt war der Man Mo Tempel. Dieser war zur Zeit der britischen Besatzung die Grenze zwischen den Wohngebieten der einheimischen Chinesen und Briten. Außerdem diente er als Schiedsgericht für nachbarschaftliche Auseinandersetzungen. Weitere Haltepunkte waren der Statue Square, Hongkong Park und die Central Station. Zufällig sind wir an einem Straßenfeste vorbeigekommen, auf dem wir zur Abwechslung sehr günstig essen konnten. Die Nudeln süß-sauer waren hausgemacht und wirklich sehr lecker. Einen Eindruck von dem Szenario verschafft hoffentlich das angehängte Video. (VIDEO). Am frühen Nachmittag ging es zur Erholung dann nach Stanley. Einem ursprünglichen Fischerdorf am Ende der Insel Hongkong. Es war noch genug Zeit um einmal schnell ins Wasser zu springen und einen leckeren Crêpes zu essen, bevor es gegen 18 Uhr wieder Richtung Kowloon ging. Am Abend sind wir im Hardrock Cafe lecker essen gewesen und ich konnte bei der Gelegenheit meine T-Shirt Sammlung noch etwas ausbauen.
Haifisch Flosse

Geweih von irgendeinem Tier

Gewürze

Wer weiß was das ist, mag es mir
bitte mitteilen.

Tempel




Stanley Beach
Stanley Road
Sunset at Stanley


































Gambling in Macau
Nachdem die letzten beiden Tage ein wenig Entspannung geboten haben, ging es an Tag 4 mit der Hongkong-Macau Schnellfähre in rund 50 Minuten nach Macao. Das Las Vegas Asiens, welches unlängst gemessen am Umsatz, dass U.S. amerikanische Vorbild überholt hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Casinolandschaft in Las Vegas besser gefällt, obwohl größtenteils dieselben Ketten vertreten waren. Ich habe zwar nicht gespielt, aber ich hatte den Eindruck, dass die Casinos sehr darauf bedacht sind, nur den reichen Chinesen das Geld aus der Tasche zu ziehen und Otto-Normal Chinesen und Touristen lieber an Automaten spielen sollen, während die finanzstarken Spieler in privaten Bereichen spielen. Eine Chinese hat beim Black Jack einen ca. 5cm hohen Stapel 1000er Scheine verloren, seine Handtasche aufgemacht und einen neuen Stapel hervorgeholt– Geld hat bei einigen an diesem Abend keine Rolle gespielt. Genau so wenig wie für uns, denn nach einem Marathon über einen Teil der Insel Macau mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten aus der bis 1999 anhaltenden portugiesischen Besetzung, sind wir im Wynn Hotel zum Italiener gegangen. El Teatro war Name und Programm in der Lokalität, in der uns die Serviette auf den Schoss gelegt wurde; meine Kameratasche einen eigenen „Ministuhl“ bekam damit sie nicht auf dem Boden stehen musste; wir Vorweg einen Gruß aus der Küche erhielten und einen leckeren Nachtisch auf Kosten des Hauses. Dazu gab es eine Wasser-Licht-Feuer-Show im Brunnen vor dem Hotel, die an die  im Restaurant laufende Musik angepasst war. Für nicht einmal 20 Euro pro Person haben wir uns gefühlt wie König und konnten Energie für den verbleibenden Abend gewinnen. Aufgrund der schlechten Erfahrungen die ich im Spielen in Las Vegas gemacht habe, habe ich dieses Mal den anderen nur beim Spielen zugeschaut. Um 22 Uhr ging es mit Fähre dann zurück nach Hongkong. Dort sind wir noch schnell auf den Stadtbekannten „Night Market in der Temple Street“, der allerdings eine recht unspektakuläre Form der Shanghaier Fakemarkets war. 

Welcome to Macau

Grand Lisboa

Grand Lisboa 

Grand Lisboa

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Portugal?
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Vorm Hotel



Mui Wo again
Am letzten Tag sind wir vormittags noch ein wenig durch Hong Kong geschlendert und haben uns Teile angeguckt, die wir noch sehen mussten, bevor es am Nachmittag nochmal nach Lantau an den Strand ging. Mit der Gewissheit, dass uns in Shanghai in wenigen Stunden nur noch 15°C erwarten, genossen wir die letzten Stunden am Strand in vollen Zügen. Wie auch schon am Freitag waren wir wieder fast alleine am Strand und konnten die Seele baumeln lassen. Abends um 20:40 Uhr ging es mit HO 1952 dann zurück nach Shanghai. Da in der Megametropole leider nach 23 Uhr keine Metro mehr fährt, ging es also mit dem Taxi gen Heimat.




Für drei Wochen war es dies nun mit Flugreisen, bevor es Mitte November dann nach Guilin geht zu den Reisterrassen und ich hoffe im Dezember nochmal auf die Philippinen. Bevor Nele kommenden Montag endlich in Shanghai eintrifft, muss ich zusehen, dass ich meine Hausarbeiten soweit wie möglich fertigstellen kann, um die gemeinsame Zeit so gut wie möglich nutzen zu können.

Exkurs
An dieser Stelle sei angemerkt, wie meine mathematischen Fähigkeiten in den letzten Tagen gefordert wurden. Ich musste ständig zwischen vier Währungen hin und her rechnen. Renminbi in China, Hongkong Dollar in Hongkong, Macau Patacas in Macao und alles immer in Relation zum Euro. Aber wer mich kennt, weiß wie souverän ich das gemeistert habe ;)
Für alle die es interessiert:
1 EUR = 8 RMB
1 EUR = 11 HKD
1 EUR = 13 MOP


Das war ....



Beijing Calling

Hallo Welt,

in dem Moment in dem ich diesen Eintrag schreibe, befinde ich mich gerade im Linienbus auf der 90 minütigen Fahrt vom Tongji-Jiading Campus zum Siping Hauptcampus. Der Bus ist brechend voll und die Luft zum zerschneiden – hätte ich Deo und Kaugummis dabei, würde ich eine Lokalrunde schmeißen. Körperpflege ist hier ein sehr kritisches Thema, aber dazu verfasse ich irgendwann mal einen eigenen Post. Mir gegenüber sitzt eine ältere Dame die offensichtlich noch nie einen Westler gesehen hat und lächelt mich mit ihren vier verblieben Zähnen ganz unverfänglich an. Angemerkt sei, dass ich bekanntlich nicht dem Prototypen des Westlers entspreche. Doch kommen wir zum wirklich Interessanten.

The First Night 
Am vergangenen Donnerstag war es endlich soweit – es ging auf nach Peking in die Hauptstadt des Landes welches die Heimat für 1,3 Milliarden Menschen ist. Das Leben von knapp 1/7 der Weltbevölkerung wird aus dieser Stadt gesteuert. Voller Vorfreude ging es am Donnerstag – natürlich ganz vorbildlich – erst nach der Vorlesung los. Da es preislich keinen nennenswerten unterschied gemacht hätte, ob wir fliegen oder mit der Bahn fahren, haben wir uns unterm dem Zeitaspekt für den Flug entschieden. Mit China Southern Airlines ging es also mit 90 Minuten Verspätung nach Peking, wo wir dementsprechend leider die letzte Metro verpasst haben und mit einem Bus in die Innenstadt sind. Der erste Eindruck von Peking war leider schlecht, denn während wir ordentlich in der Warteschlange des Busses warteten, haben sich sämtliche Chinesen vorgedrängelt als der Bus vorfuhr. Gedankenschnell hat Anna dann einfach das Band der Warteschlange abgemacht, woraufhin eine Chaos ähnliche Traubenbildung um den Eingang des Busses, uns eine bessere Ausgangsposition beschafft hat. Um 1:30 sind wir dann endlich nach einer langen Reise im Lucky Family Hostel angekommen. Die Freude währte dann genau bis zu dem Moment an dem ich anfangen wollte zu schlafen. Unser 6er Dorm glich nämlich leider einer Höhle aus „Schnarchern“, bestehend aus dem „Bären“, dem „Schläger“ und der „Stillen“. Der Bär glich in seiner Optik im wahrsten Sinne des Wortes ebenselbigem. Der Schläger hatte einen Gips um seine Nase. Ich vermute bis heute, das ein vorheriger Gast des Hostels so genervt war von seinem Schnarchen, dass er ihm Nachts einfach einen auf die Nase gegeben hat. Die Stille - hat zum Glück in dem Bett unter mir geschlafen und verhältnismäßig leise geschnarcht. Nichts desto trotz, hat das unrhythmische Schnarchen der anderen drei Dormbewohner/innen und die Musik von Sinas MP3 Player mit dem sie versuchte das Schnarchen zu übertönen, die Nacht zu einer sehr kurzen gemacht. Ich war froh, dass wir am nächsten Morgen schon vor 8 Uhr das Hostel verlassen haben um zur Great Wall zu fahren.

Great Wall
Die Fahrt zur Großen Mauer war recht angenehm, wir sind zunächst mit einem Bus in das, der Mauer am nächsten Dorf gefahren und mussten von dort aus eine Taxi nehmen, welches uns dann nach Mutianyu gebracht hat. Dieses Mauerstück ist 8 km lang und eines der schönsten und ca. 70 km von Peking entfernt. Aufgrund der relativ großen Entfernung ist es touristisch weniger besucht als manch anderes Stück. Glücklicherweise hatten wir strahlenden Sonnenschein und angenehme 24°C, sodass wir uns 2 Stunden lang in Ruhe umgucken konnten.  Auf der Rückfahrt hatten wir etwas Pech, denn wir erwischten den normalen Linienbus und nicht wie auf der Hinfahrt die Express Variante. Deshalb dauerte die Rückfahrt dann auch 2,5 Stunden statt einer. Den Abend haben wir dann ganz gemütlich an einem nah gelegenen See ausklingen lassen. Zum Glück waren der Bär und der Schläger bereits abgereist und wir konnten eine recht ruhige Nacht verbringen. Hier mal ein paar Impressionen :)



























































Aufgrund unserer späten Ankunftszeit in Beijing sind wir dann erstmal zurück ins Hostel bevor wir am Abend dann noch eine Runde über dein berühmten Pekinger Night-Market sind. Dort gibt es eine Auswahl an Delikatessen, die auf de Welt ihres gleichen suchen.


Was man leider nicht sieht - die Skorpione
leben noch, wurden als lebendig aufgespießt.
Jemand große Skorpione, Seesterne oder
Riesenraupen?

Dann doch lieber Früchte in Zucker...




















Am nächsten Morgen ging es dann erneut recht früh raus, denn wir hatten wieder ein straffes Sightseeing Programm auf dem Plan. Da wir nicht auf die Metro oder Taxen angewiesen sein wollten, haben wir uns am Hostel für 20 Kuai den ganzen Tag ein Fahrrad gemietet.

Exkurs: Taxifahrer in Peking                         
                                                                                   
An dieser Stelle muss ich einmal das moralische Fehlverhalten der Pekinger Taxifahrer hinweisen. Am ersten Abend haben wir von der Metrostation an der uns der Flughafenbus abgesetzt hat ein Taxi zu unserem Hostel genommen. Unsere Taxifahrt endete vor einer Gasse eines Hutongs mit dem Hinweis „Daole = angekommen“. Ungläubig stiegen wir aus und sind noch einige Minuten ziellos durch dunkle und verworrene Hutongs geirrt, bevor wir letztendlich das Hostel gefunden haben.
Am zweiten Tag wollten wir, von unserem Mauer Trip und der elendig langen Rückfahrt, unbedingt das gute Wetter nutzen, um von einem Berg den Sonnenuntergang über Peking zu genießen. Die Zeit war knapp und der Weg etwas zu weit zu laufen. Es wären lediglich 3 Metrostationen gewesen, aber da auch kurze Strecken in China eine halbe Ewigkeit dauern, wollten wir mit dem Taxi zu dem sog. Kohleberg. Leider hat sich jeder Taxifahrer geweigert nach dem Taxameter zu fahren, sondern wollte viel lieber einen Festpreis aushandeln, denn dies sei günstiger weil die Straßen voll wären und die Fahrt mit dem Taxometer dann teurer gewesen wäre. Wir entschieden uns dann gegen die Taxifahrt für 200 RMB ~ 25 EUR, denn Taxi fahren kostet eigentlich kaum über 3 EUR. Interessant war auch, dass einige Taxifahrer sich geweigert haben uns zu fahren, unabhängig von dem Fahrziel wurde uns die Mitfahrt mehrmals verweigert. Ergo, Taxi fahren in Shanghai ist um einiges angenehmer und leichter. Hier musste ich noch nie länger als eine Minute auf ein Taxi warten und mir keine Gedanken über den Preis machen.

Edit: Ein kleiner Vorgriff auf den nächsten Post. In Shanghai mussten wir neulich 301 RMB für eine Taxifahrt vom Flughafen nach Hause zahlen. Obwohl das Taxameter eingeschaltet war glaube ich, dass wir da ordentlich über den Tisch gezogen worden sind.

Exploring Beijing by Bike
Mit dem Fahrrad haben wir uns dann zunächst auf den Weg zum Trommel- und Glockenturm gemacht. Wir hatten Glück, dass wir am Trommelturm passend zu einer Vorführung der Jahrhunderte alten Trommeln gekommen sind. Ich hoffe das Video ermöglicht euch einen kleinen Einblick in die wirklich beeindruckende Show. Der Glockenturm, welcher dem Trommelturm genau gegenüber liegt, war dann leider weniger spektakulär, weshalb es recht zügig in Richtung Verbotene Stadt ging.

video

Über die Verbotene Stadt könnte ich Seite um Seite schreiben, den besten Eindruck gewinnt ihr aber über Fotos, deshalb spare ich mir das ausgiebige Beschreiben.

Unsere sehr bequemen Fahrräder
Eingang zur Verbotenen Stadt
Hinter mir das Tor der 







Blick auf einen Teil der Verbotenen Stadt






















































Nachdem wir uns 4 Stunden in der Verbotenen Stadt aufgehalten haben, haben wir uns auf dem Weg zum Himmelstempel gemacht, der uns alle jedoch etwas enttäuscht hat. Nach einem Sightseeing-Spurt durch die Tempelanlage sind wir dann passend zum Sonnenuntergang zum Kohleberg. Von dort hatte man einen super Blick auf die Verbotene Stadt und einen Großteil von Peking.


Toller Blick auf die Verbotene Stadt und bunte Hosen

Den Abend ausklingen lassen haben wir zusammen mit den ASBE-Studenten aus Peking. Wir haben zusammen in einem super Restaurant Peking-Ente probiert und noch viele andere leckere Sachen. Am letzten Tag ging es dann morgens noch zum Sommerpalast der sich etwas außerhalb von Peking befindet. Das Wetter war leider nicht mehr so gut wie die Tage zuvor, deshalb haben wir uns auch nicht so lange dort aufgehalten. Zudem war es Sonntag und deshalb viele Menschen unterwegs. 




Ausblick vom höchsten Punkt
Schön Grünanalge
Fotografieren verboten?!

Nochmehr "Grün"





























Vom Sommerpalast ging es dann zurück in die Innenstadt auf den Tian'anmen Platz von dem aus man zur Verbotenen Stadt gelant, zum Gebäude des Nationalen Volkskongresses und dem Regierungsgebäude. In der Mitte des Platzes steht ein riesiger Blumentopf - warum auch immer :)


Sina und ich vor der Blume 


Am Abend ging es dann zurück nach Shanghai. Das Wochenende in Peking war anstrengend und stressig aber dennoch super schön. Wir haben viel gesehen und hatten zum Glück auch größtenteils gutes Wetter. Zu guter Letzt noch ein paar Schnappschüsse von dem Wochenende